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Innsbruck

Am Freitag morgen gingen wir schwer beladen in Luzern auf den Zug. Das Ziel war zuerst Zürich. Wir hatten perfektes Wetter. Vor allem zwischen Luzern und Rotkreuz hingen die Nebel zum Teil noch über den Seen und Wiesen. Es sah wunderschön aus. Von Zürich an nahmen wir den Railjet der ÖBB, welcher Richtung Budapest fuhr. Wir hatten uns dafür Plätze reserviert. Wir waren auch froh darum, da der Zug recht voll war. Leider war es nun aber so, dass der Zug Flugzeugbestuhlung hatte und wir zwei Sitze in die gleiche Richtung hatten, obwohl wir vis-à-vis gebucht hatten. Bis Buchs war das kein Problem, bis dahin konnten wir vorwärts fahren. In Buchs wurde aber die Fahrtrichtung gewechselt, so dass wir die restliche Strecke rückwärts fahren mussten. Das waren dann noch gut 2.5 Stunden, welche für Luana nicht so angenehm waren, da es ihr beim Rückwärtsfahren immer schlecht wird. Im ÖV in Österreich sind FFP2 Masken vorgeschrieben. Das haben wir durch eine Arbeitskollegin von Luana erfahren, so dass wir darauf vorbereitet waren und die Masken zur Hand hatten, als wir in Österreich einfuhren.

In Innsbruch angekommen hatten wir etwa 5 Minuten Fussweg bis zum Hotel. Wir wurden sehr herzlich empfangen. Das Zimmer war etwa das, was man von einem Hotelzimmer erwartet. Das einzige Negative war, dass jemand wohl aus dem Fenster geraucht hat, und man dies immer noch roch.

Nach dem Zimmerbezug machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Ins Auge gestochen sind uns zugleich die verschneiten Berge, welche hinter den Hochhäusern empor ragten. Ein ganz schöner Anblick. Schon bald hatten wir aber hunger und wir suchten uns ein Restaurant. Wir begannen schon mal tirolerisch mit Schlutzkrapfen und Knödel. Nach dem Abendessen gingen wir schon recht früh ins Bett.

Am nächsten Morgen konnten wir uns am feinen Frühstücksbuffet verköstigen. Neben dem normalen Brot, Butter, Konfi, Fleisch und Käse gab es auch ganz spezielle Sachen wie Grillgemüse oder Marzipanstollen. Der Butterzopf war mehr ein Dreikönigskuchen, was recht lecker war.

Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt. Im Internet haben wir erfahren, dass es eine Schnitzeljagd durch die Stadt gibt. Bei der Touristeninformation konnten wir uns ein Blatt mit Fragen zu bestimmten Orten holen, diese Orte Suchen und die Rätsel lösen. Es gab zwei Varianten: den authentischen Teil der Stadt oder den Sissi / Franzl Teil, also über die Geschichte der Habsburger in der Stadt. Wir haben den authentischen Teil gewählt und sind somit eher in den Aussenquartieren der Stadt unterwegs gewesen. Es war sehr spannend und unterhaltsam, eine Stadt mal so zu erkunden. Mit dem ausgefüllten Fragebogen konnten wir uns bei der Touristeninformation eine süsse Überraschung abholen. Wir bekamen einen Gutschein für ein Glacé.

Nach dieser Schnitzeljagd ging es auf die Nordkette, den Berg im Norden von Innsbruck. Mit einer Standseilbahn fuhren wir direkt aus der Stadt bis zur Talstation Hungerburg. Von dort aus fuhr eine Seilbahn bis zur Station Seegrube. Da sahen wir den ersten Schnee in diesem Winter. Nach dem wir uns hier verpflegt hatten, brachte uns eine weitere Seilbahn bis ganz nach oben, auf den Hafelekar. Auf dieser Höhe von 2334 m.ü.M war es etwas wolkig, so dass die Aussicht auf Innsbruck bei der Seegrube fast besser war. Aber die Aussicht auf die andere Seite, die Berge, war grandios.

Wieder im Tal gönnten wir uns das Glacé, welches wir uns am Vormittag erjagt hatten.

Morgen gehts nun weiter nach Alpbach. Dies soll das schönste Bergdorf von Österreich sein.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Erich

    Tolle Beschreibungen, man kann richtig mitfühlen und geniessen. Noch viel Spass

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