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Flug und erster Tag in Perth

Da man nie weiss, wie lange man am Montag Morgen auf der Autobahn nach Zürich fährt beziehungsweise wie lange man steht, fuhren wir rechtzeitig los. Somit hatten wir genügend Zeit, um das Gepäck abzugeben und uns von unseren Familien zu verabschieden.

Die Nervosität von Andy hat sich schon sehr stark bemerkbar gemacht. Er beruhigte sich aber wieder, als wir im Flieger sassen. Der erste Teil des Fluges ging relativ schnell vorbei, obwohl wir elf Stunden bis Hongkong geflogen sind. Wir hatten einen super Platz erwischt. In der zweitletzten Reihe bei welcher es nur einen Zweiersitz gab. Der Flug war ruhig. Interessant war es über Orte zu fliegen, die wir nur aus den Nachrichten kennen. Da war vor uns z.B. Sotschi, und links vorne lag Grosny. Sehr imposant waren die Berge in Rumänien mit ihren weissen Gipfeln, welche aber ganz anders aussahen als jene der Alpen.

In Hongkong angekommen stellten wir uns auf eine sehr lange Wartezeit ein. Wir suchten uns also ein Plätzchen am Fenster, damit wir das Geschehen draussen verfolgen konnten. Aber schon bald merkten wir, dass es an dieser Stelle einen starken Durchzug hatte. Wir suchten uns dann einen bessern Platz, mussten aber festellen, dass es überall zog. Wir wissen jetzt nicht, ob wir froren, weil es effektiv so kalt war im Flughafen oder ob es an unserer Müdigkeit lag. Aber Honkong wird uns als sehr kühler Ort in Erinnerung bleiben.

Die Zeit ging sehr sehr sehr schleppend voran. Wir waren froh, als wir wieder ins Flugzeug einsteigen konnten und die Reise weiterging. Obwohl es „nur noch“ 8 Stunden Flugzeit waren bis Perth, kam uns der zweite Flug viel länger vor. Vorallem die letzte Stunde wollte nicht vorbei gehen.

Wir waren sehr erstaunt wie reibungslos die Einreise abgelaufen ist. Luana hat bei ihrem ersten Australien Aufenthalt erlebt, wie genau die Kontrollen sind. Bei uns wurde nur auf den ausgefüllten Einreisezettel geschaut und dann durften wir schon zum Ausgang. Ohne Durchsuchung des Gepäcks und ohne das Schnüffeln des Spürhundes. Als wir im Taxi sassen und Luana die Adresse zeigte, fragte der Taxifaher, ob die Adresse auf französisch geschrieben sei. Das machte uns schon mal stutzig. Als er die Adresse im Navi gefunden hatte und losfahren wollte, stellte der Motor ab, nachdem dieser schon sehr komische Geräusche gemacht hatte. Jetzt hatten wir definitiv ein mulmiges Gefühl. Aber wir kamen heil beim Hotel an. Auf der Fahrt konnten wir auch ein Bisschen mit dem Chauffeur plaudern was uns ein anderes Bild von ihm und dem Taxi gab. Er kommt aus Fiji, hat Freunde in der Schweiz und Taxifahren ist sein Zweitjob, nachdem er jeweils den Tag durch arbeitet.

Da es schon Mitternacht war, als wir im Hotel ankamen und es einen Moment dauerte bis wir eingeschlafen sind, haben wir bis nach dem Mittag geschlafen. Als wir bereit waren, haben wir an der Reception nach einem Stadtplan gefragt. Die Receptionistin des Pensione Hotels hat wohl an unserem Englisch sofort gemerkt, dass wir deutschsprachig sind und uns direkt auf Hochdeutsch geantwortet. Sie erklärte uns wo wir was finden würden, und auch, dass es heute noch angenehm ist von den Temperaturen (30°C). Am Wochenende sollen wir aber aus der Stadt und wenn möglich an den Strand denn es werde bis zu 37°C.

Luana fühlte sich in der Stadt gleich wieder wie zu Hause. Es kamen so viele Erinnerungen auf, obwohl sie das letzte Mal nicht in Perth sondern in Brisbane war. Andy hingegen fühlte sich noch nicht so wohl und betrachtet alles mit einer gewissen Skepsis. Zuerst haben wir uns in der Einkaufsstrasse mit Flüssigkeit und etwas zu Essen versorgt. Dann gingen wir an den Swan River, bevor wir den Bus in den Kingspark nahmen. Das ist ein sehr grosser Park, in welchem die verschiedenen Vegetationszonen von Westaustralien vorhanden sind und in welchem man sehr schön spazieren kann. Bemerkenswert ist, dass wir hier den Wind viel kälter wahrnehmen als an der Nordsee. Liegt wohl an den kurzen Hosen…

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Nicole

    Schön z`läse das der guet acho send! Gniesset die wermi, hend mer ou fascht 😉 gueti Zit!

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