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Rottnest Island und erster Tag Camper

Im Moment befinden wir uns in Bunbury, einer Stadt am indischen Ozean. Hier haben wir auf einem Campingplatz unseren Camper zum ersten Mal abgestellt. Gestern haben wir einen Tagesausflug nach Rottnest Island gemacht.

Rottnest Island

Früh am Morgen, bei Andy nach zwei Stunden Schlaf, wurden wir von einem Car abgeholt und an den Landungssteg gebracht. Wir stiegen auf ein Boot, dass mit „Rottnest Express“ angeschrieben angelegt war. Wir dachten noch nichts böses. Und am Anfang war es auch noch gemütlich. Wir tuckerten den Swan River entlang und eine Stimme aus dem Off erklärte uns die Gegend. Auch Perth hat einen Containerhafen, was uns wieder sehr an Rotterdam und Hamburg erinnerte. Ausnahmsweise war es aber nicht der modernste…

Und dann gings los. Wir fuhren aus dem Hafen heraus aufs offene Meer, auf dem Bildschirm lief ein Sicherheitsvideo und das Schiff drehte die Geschwindigkeit hoch. Wir wurden in den Sitzen herumgeschleudert und fühlten uns manchmal, als würde das Schiff über die Wellen hüpfen. Es war schon sehr viel Konzentration auf den Horizont nötig, um nicht auf die Spuckbeutel zurückgreifen zu müssen, welche von der Crew bereitgehalten wurden. Dementsprechend waren wir heilfroh, als wir den sicheren Hafen erreichten.

Hier konnten wir zwei Fahrräder mit Helm entgegen nehmen. Die Fahrräder waren nicht mehr die neusten, und auch die Helme passten dazu. Also fuhren wir los. Aber schon nach kurzer Zeit musste Andy kleinbei geben. Entweder waren es die Nachwehen der Überfahrt, die schlechte Nacht, oder zu wenig Frühstück. Bei jedem Anstieg wurde es ihm schlecht. Also fuhren wir zurück in die Siedlung, wo wir dann einen Lunch zu uns nehmen konnten. Von da an gings Andy besser. Nur dass Luana schon bald nach dem Mittag Kopfweh bekam. Darum haben wir die Insel nicht gross erkunden können. In letzter Zeit ist beim Velofahren irgendwie der Wurm drin. Die wenigen Ecken, welche wir aber gesehen haben, waren wunderschön und ein Besuch der Insel ist nur zu empfehlen. Bei der Rückfahrt waren wir auf das, was auf uns zukam, vorbereitet. Dem Horizont wurde aber wieder sehr viel Beachtung geschenkt.

Unterwegs mit dem Camper

Auch heute hiess es wieder früh aufstehen. Diesmal hatte Luana nur zwei Stunden Schlaf erwischt. Wir mussten um 08:00 Uhr beim Camperverleih sein. Wir nahmen ein Taxi vom Hotel aus. Der Chauffeur war auch wider sehr gesprächig. Er war lange Zeit in München. und irgendwie hat jeder Taxifahrer in der Schweiz Freunde. Er hat uns auch einige wertvolle Tipps gegeben, wie wir am Besten beim Reisen vorgehen sollen und auf was wir auf der Strasse achten sollen.

Beim Camperverleih wurden wir freundlich begrüsst und das Adminisrative war relativ schnell erledigt und wir konnten den Camper nach einer etwas langandauernden Wartezeit entgegen nehmen. Ein schon etwas in die Jahre gekommener Toyota Hiace. Andy durfte als erster fahren. Am Anfang war vorallem schwierig, dass links gefahren werden musste. Entsprechend war auch der Blinker auf der anderen Seite. So wurde vor jeder zweiten Kurve der Scheibenwischer aktiv. Auch die Gangschaltung hat ihre Tücken. Man muss da schon recht heftig drücken, dass der richtige Gang reingeht. Aber nach zwei Stunden fahrt ging es dann eigentlich schon recht gut.

Bei der Tourist-Info von Bunbury hat man für uns auf einige Caravan Parks telefoniert, um zu schauen, ob noch freie Plätze vorhanden waren. Wir sind schlussendlich auf dem „Bunbury Village Discovery Parks“ gelandet. Gemütlich konnten wir den nächsten Tag planen und dann etwas feines Znacht kochen. Und nun schauen wir mal, wie man im Camper so schläft.

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