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Rostock

Das Frühstück im Hotel Greifennest ist für uns sehr ungewohnt. Am ersten Tag gab es die gewohnten Brötchen mit Butter und Konfi. Daneben gab es aber auch Kartoffelpuffer, Gemüsesupe, Eiersalat, Gemüsesalat und Schoggipudding. Als wir eingecheckt sind, haben wir uns gedacht, dass wir nur am ersten Tag hier frühstücken werden. Nach dem ersten Zmorge haben wir uns aber gleich für die anderen beiden Tage auch angemeldet.

Nach dem wir uns am ersten Morgen gestärkt hatten, rief uns wieder der Ernst des Lebens. Wir mussten für saubere Kleidung sorgen. Nach dem die Wäsche trocken war, erkundeten wir die Stadt. Auch in Rostock nahmen wir, nachdem es inzwischen fast zur Routine geworden ist, an einer Stadtrundfahrt teil und haben anschliessend die spannenden Orte noch einzeln besucht. Grosse Teile der Stadt wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Vor allem, weil in Rostock eine Werft angesiedelt war, in welcher die Nazis U-Boote hergestellt haben. Rostock war aber auch als Übungsziel ausgewählt worden, um den Angriff auf Köln zu „üben“. Es musste viel wieder aufgebaut werden. Speziell zu erwähnen sind die Häuser, welche in Anlehnung an mittelalterliche Gibelhäuser aufgebaut wurden, aber als Plattenbau. Die Wände sind dabei aus Platten, welche die Optik von Klinkersteinen haben. Der Hafen von Rostock wurde bis mitte der 80er Jahre von grossen Schiffen angefahren. Seither wird aber nur noch am Überseehafen, welcher etwas weiter die Warne herunter liegt, Fracht eingeschifft und gelöscht. Ein paar Hafenkräne sind aber noch vorhanden und ein grosser Eisbrecher liegt dort. Das gibt der Gegend etwas Hafenfeeling. Vielleicht hätte man in Zürich auch noch einen Eisbrecher hinstellen sollen.

Heute haben wir eine Hafenrundfahrt die Warne hinunter, mit Aufenthalt in Warnemünde, gemacht. Dabei fuhren wir auch am Überseehafen vorbei. Die Rostocker haben gemäss dem Kapitän des Rundfahrtschiffes grosse Pläne für ihren Hafen. Vorallem im Bereich Kreuzschifffahrt haben sie grosses vor. Zum einen wollen sie einen riesen Terminal für den Zustieg auf die Schiffe bauen, zum anderen wurde eine Werft von einem Malaysischen Konzern gekauft mit dem Ziel, dort Kreuzfahrtschiffe zu bauen. Ebenfalls an der Warne liegt das modernste Steinkohlekraftwerk von Deutschland, wenn man bei Steinkohleverstromung von modern sprechen kann.

Warnemünde ist ein altes Fischerdorf, welches neben der Fischerei touristisch gut erschlossen ist. Da hat Andy endlich auch ein Fischbrötchen mit Matjies Filet probiert. Er fand es sehr lecker. Wir spazierten noch ein wenig am Strand entlang, bevor wir mit dem Rundfahrtschiff wieder nach Rostock fuhren. Vielleicht lag es teilweise auch am Wetter, aber Warnemünde gefiel uns wesentlich besser als Travemünde.

Morgen werden wir uns nochmals das spezielle Früstück schmecken lassen, bevor wir dann mit dem Zug weiter nach Berlin fahren. Wir bewegen uns somit wieder Richtung Süden und damit langsam wieder der Heimat entgegen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. HABI

    Hoi Zäme. Be etz ou grad am Zmörgele ond Brechtli läse???? tönt Jo super???? In Berlin gets de oft Hotel wo glich heissid ???????? Schöni Reis ???? Lg HABI

    1. Andy

      😛
      Mer nämid de es Visitechärtli vom Hotel met. De passiert üs das nömme…

  2. Pädi

    Eisbrecher für Zürich: +1 😉

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