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Delta-Werke und Südholland

Als wir bei den Deltawerken ankamen gingen wir nichts ahnend und frohen Mutes in die Austellung. Aber bei der ersten Attraktion, der Delta-Experience wurden wir geschockt. Die Delta-Experience ist ein sogenanntes 4D Kino, welches mit Bildern, Tönen und Specialeffects, wie Wind und rüttelnder Boden, auf einer Rundleinwand einen Film zeigt. Dieser ging um die Sturmflut von 1953, welche die Deiche in Holland bersten lies, mehr als die Hälfte des Landes überschwemmte und 1800 Menschen das Leben kostete. Diese „Experience“ fuhr uns beiden recht ein, und wir brauchten einen Moment, um das Ganze zu verdauen.

Der Rest der Ausstellung ging dann um den Bau des Deltaprojektes, welches das Wasser innerhalb von Holland mit Dämmen, Deichen und Schleusen regeln soll, so dass ein solcher Vorfall wie damals, nie mehr vorkommen soll. Mit den Deltawerken wird effektiv das Wasser geregelt, welches in das Landesinnere eindringen kann. Bei den normalen Gezeiten, wird dem Meer freien Lauf gelassen, wenn aber eine Sturmflut aufkommt, werden die Schleusen geschlossen und so eine Überschwemmung verhindert. Es gab weitere Dokumentatione über den Bau und man konnte einen Teil durch den Damm laufen und eine Schleuse anschauen. Durch den Umstand, dass gerade ein Sturm mit Windstärke 10 herrschte, haben wir das Meer hautnah erleben können.

Es hatte noch weitere Attraktionen, wie Dokumentationen über den Lebensraum Oostschende, eine Seehund- und Seelöwenshows bei welcher Luana einen Kuss von einem Seelöwen bekam, ein Aquarium und eine Orkanmaschine. Man konnte auch noch mit dem Schiff die Oostschende erkunden, was wir aber nicht machten, da die Zeit dazu zu knapp war.

Nach den Deltawerken holte uns Joke ab und wir fuhren nach Hendrik-Ido-Ambacht, wo die Eltern von Joke wohnen. Wir wurden mit leckeren Fritijes mit Speciaal Sauce und feinen Snacks wie Frikandellen, Bitterballen und so weiter verwöhnt. Als Afzakkertje gab es dann ein Glas Jenever, einen Wachholder Schnapps.

Früh morgens als Andy und Luana noch schliefen, fuhr Joke Dominik an den Bahnhof, welcher an diesem Tag zurück in die Schweiz flog. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machten sich Joke, Andy und Luana auf den Weg nach Dordrecht. In Dordrecht besichtigten wir die Stadt, holten im Touristeninformationszentrum (vvv) Touristenkarten für den nächsten Tag und schauten uns sonst noch umher was es für uns Interessantes zu sehen gab. Am Abend kochte uns Joke ein feines Curry (Andy und Luana machten dafür danach die Küche).

Gestern fuhren wir mit dem Wasserbus nach Rotterdam. Leider war das Wetter nicht so toll. Wir haben aber wacker alle Sehenswürdigkeiten besichtigt. Wir waren in der grossen gedeckten Markthalle, haben die Kubus Häuser angeschaut und waren auf dem Markt und am alten Hafen. Der Höhepunkt aber war der Euromast. Bei diesem hat es eine Zwischenplattform auf 100 Meter Höhe und einen Lift, welcher sich dann mochmals 185 Meter um den Masten nach oben schraubt. Auf der Zwischenplattform war der Wind sehr stark und wir hatten schon ein etwas mulmiges Gefühl bei diesem Wind und auf dieser Höhe Treppen zu steigen. Wir waren aber alle genug schwer, so dass uns der Wind nicht fortwehen konnte.

Das nachfolgende Programm werden wir je nach Wetter gestalten. Wir hoffen, dass wir dann doch noch mal auf’s Velo können, so dass wir diese von allen gerühmten Velowege auch mal selber ausprobieren können.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Erich Odermatt

    Ich bin zwar kein Seelöwe, schicke aber trotzdem ein Küsschen in den Norden.
    Das tönt alles super, geniesst es!

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