Sirenen

Wir sind in Bad Wörishofen. Ein Kurort irgendwo vor München. Gestern haben wir in Buxheim auf einem Camping übernachtet. Die Nacht war schon etwas kühl, und am Morgen war das Zelt innen tropfnass vom Kondenswasser. Da der Himmel so aussah, als ob es bald regnen würde, haben wir das Zelt wieder nass eingepackt.

Kurz nach dem wir in Buxheim losgefahren sind und uns in Memmingen mit dem Zmorge verköstigt haben, hörten wir weit hinter uns Sirenen. So wie die Sirenen, welche in der Schweiz an einem Mittwoch im Februar getestet werden. Kurz darauf hörten wir sie dann näher, aber immer noch hinter uns. Und dann vor uns. Wir hatten schon das Gefühl, da sei ein Atomkraftwerk havariert. Da kam uns eine Gruppe Radler entgegen. Diese haben wir dann auf den Alarm angesprochen, und sie meinten ganz cool, ja, da sei wahrscheinlich irgendwo ein Brand. Und ob wir aus der Schweiz seien, und dass sie gerade am letzten Wochenede in Küssnacht am Vierwaldstättersee waren. Da wussten wir, es ist nicht so schlimm. Wir hatten aber noch einige Zeit ein mulmiges Gefühl. Aber alle Leute, welche wir sahen, verhielten sich, als wäre nichts passiert.

Am Nachmittag fing es dann noch an zu regnen, so dass wir pflotschnass im Hotel ankamen. Das WLAN im Hotel ist zwar auch saulangsam, aber auf dem Velo erinnerte sich Andy an die Tricks von früher, als das Internet in der Schweiz auch noch nicht mit den heutigen Bandbreiten gesegnet war. So konnten wir nun einige Fotos hochladen.

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